Psychotherapeutin in Ausbildung unter Supervision


Die Psychotherapieausbildung in Österreich setzt sich aus verschiedenen Teilen zusammen – zuerst wird das psychotherapeutische Propädeutikum absolviert, darauf folgt das sogenannte Fachspezifikum. In diesem Teil der Ausbildung legt man sich auf eine bestimmte psychotherapeutische Richtung fest, lernt die spezifischen Methoden, absolviert Praktika und Selbsterfahrung (also Einzel- und Gruppentherapie). Wenn die Grundlagen der Ausbildung absolviert sind, wird der Status Psychotherapeut*in in Ausbildung unter Supervision verliehen. Das bedeutet, dass man berechtigt ist, psychotherapeutisch zu arbeiten, jedoch ist die Ausbildung erst nach 600 Stunden psychotherapeutischer Arbeit vollkommen abgeschlossen, da die praktische Erfahrung Voraussetzung dafür ist. Im Laufe dieser 600 Stunden muss regelmäßig Supervision in Anspruch genommen werden.

 

Ich bin als Psychotherapeutin in Ausbildung unter Supervision verpflichtet, meine Arbeit mit einer*m sehr erfahrenen Psychotherapeut*in durch zu besprechen, um sicherzustellen, dass ich Sie möglichst gut unterstütze und meine Arbeitsweise einwandfrei ist. Für Sie bedeutet das, dass Themen aus Ihrer Psychotherapie mit meiner Supervisorin besprochen werden, ich bei Unsicherheiten in der Behandlung mit ihr Rücksprache halte und sehr genau und gewissenhaft arbeite.